Profit über Wahrheit
Wie gerufen fliegen einem manchmal die Themen zu...
Bei einem leckeren spätsommerlichen Spaziergang brannte sich mir wie ganz offensichtlich auch Rene von Nerdcore die neue Bild-Kampagne (kein Link, eh nur Schund) in die Augen.
Dort wird Ghandi mit der Überschrift "Die Wahrheit braucht immer einen Mutigen, der sie ausspricht…" abgebildet.
Keine großen Worte, diesen Beitrag kann ich so unterschreiben.
Bei einem leckeren spätsommerlichen Spaziergang brannte sich mir wie ganz offensichtlich auch Rene von Nerdcore die neue Bild-Kampagne (kein Link, eh nur Schund) in die Augen.
Dort wird Ghandi mit der Überschrift "Die Wahrheit braucht immer einen Mutigen, der sie ausspricht…" abgebildet.
Keine großen Worte, diesen Beitrag kann ich so unterschreiben.
1 Kommentar - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
blogger.de:joerg-olaf schaefers - 13. Aug, 20:04
Puuh. Zwei Dinge vielleicht:
Ich glaube nicht, dass die Bild ein "Instrument anzugtragender Konservativer" ist, darauf aus, deren "Macht" zu sichern. Der Bild geht es allein um ihre Auflage, für deren Sicherung ein gewisses Machtpotential unerläßlich ist.
Politische Allianzen sind bestenfalls temporär und werden am Wert für das Blatt gemessen, nicht an Ideologien.
Mag sein, dass "anzugtragende Konservative" eher zu einer dauerhaften Zusammenarbeit mit der Bild bereit sind (Wobei, Schröder: "Bild, Bams und Glotze - mehr brauche er nicht, um zu regieren" - Anzug ja, aber nicht klassisch konservativ), aber das ist ja nicht dasselbe.
Und natürlich spielt die Bild (in letzter Zeit verstärkt, erinnerst du dich noch an die "Bild muss weg"-Kampagne Ende 2005: http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=439?) mit ihrem Image, und versucht so Kritikern in bestem Guerillastyle ihre diskursiven Grundlage streitig zu machen (Alleinstellungsmerkmal weg -> Machtverlust. Taschenspielertrick der neureren Kapitalismustheorie: Was uns nicht tötet, macht uns stark).
Auf der andere Seite wirkt sich der Versuch die Bild durch feindliche Übernahmen eigener Kampagnen (vgl. "Du bist Deutschland) zu dekonstruieren, natürlich auch wieder stabilisierend auf das (weitegehend geschlossene) System und den Zusammenhalt der Kritiker aus.
Letztendlich versuchen halt beide Seiten die Wechselwähler am Kiosk auf ihre Seite zu ziehen. Ein Nullsummenspiel, bei dem die Bild mit den neuen Kampagnen wohl durchaus punkten kann, weil sie ihre Klientel stärkt ("Ihr seid schlau und wisst wie der Hase läuft" - Macht Bush übrigens genau so.) und nicht beschimpft (wie es die Kritiker tun).
Ich glaube nicht, dass die Bild ein "Instrument anzugtragender Konservativer" ist, darauf aus, deren "Macht" zu sichern. Der Bild geht es allein um ihre Auflage, für deren Sicherung ein gewisses Machtpotential unerläßlich ist.
Politische Allianzen sind bestenfalls temporär und werden am Wert für das Blatt gemessen, nicht an Ideologien.
Mag sein, dass "anzugtragende Konservative" eher zu einer dauerhaften Zusammenarbeit mit der Bild bereit sind (Wobei, Schröder: "Bild, Bams und Glotze - mehr brauche er nicht, um zu regieren" - Anzug ja, aber nicht klassisch konservativ), aber das ist ja nicht dasselbe.
Und natürlich spielt die Bild (in letzter Zeit verstärkt, erinnerst du dich noch an die "Bild muss weg"-Kampagne Ende 2005: http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=439?) mit ihrem Image, und versucht so Kritikern in bestem Guerillastyle ihre diskursiven Grundlage streitig zu machen (Alleinstellungsmerkmal weg -> Machtverlust. Taschenspielertrick der neureren Kapitalismustheorie: Was uns nicht tötet, macht uns stark).
Auf der andere Seite wirkt sich der Versuch die Bild durch feindliche Übernahmen eigener Kampagnen (vgl. "Du bist Deutschland) zu dekonstruieren, natürlich auch wieder stabilisierend auf das (weitegehend geschlossene) System und den Zusammenhalt der Kritiker aus.
Letztendlich versuchen halt beide Seiten die Wechselwähler am Kiosk auf ihre Seite zu ziehen. Ein Nullsummenspiel, bei dem die Bild mit den neuen Kampagnen wohl durchaus punkten kann, weil sie ihre Klientel stärkt ("Ihr seid schlau und wisst wie der Hase läuft" - Macht Bush übrigens genau so.) und nicht beschimpft (wie es die Kritiker tun).
















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